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Diesel-Rückabwicklung


Die Rückabwicklung von betroffenen Diesel-Autos



Aktuell beschäftigen sich tausende Diesel-Auto-Besitzer mit der Frage, ob und wie Sie den Erwerb Ihres Fahrzeugs rückgängig machen können und mit welchem Ergebnis hier zu rechnen ist. Die Jurelus wird täglich dutzendfach angefragt und beauftragt.

Zentral geht es dem Autobesitzer um folgende Aspekte:

1. Rechtsanwalt und Gerichtsverfahren notwendig
Kein Hersteller führt derzeit und wohl auch in Zukunft eine Rückabwicklung freiwillig durch. Das bedeutet, dass Sie sich immer an einen Rechtsanwalt wenden müssen und der fast immer vor Gericht gehen muss. Gerne informieren wir Sie über die dabei entstehenden Kosten und das Prozess- bzw. Kostenrisiko.

Haben Sie bereits beim Erwerb des Fahrzeugs eine Rechtsschutzversicherung für den Bereich Privatrecht abgeschlossen und läuft diese noch heute, so übernimmt Ihre Rechtsschutzversicherung die Deckung und damit sämtliche Kosten bis auf den Selbstbehalt. Aktuell gibt es bei der Deckungszusage kaum Probleme.

2. Wirtschaftliche Betrachtungsweise
Die Rückabwicklung muss wirtschaftlich sinnvoll sein. Hierfür sollte die Höhe des Rückabwicklungsanspruchs mit dem aktuell erzielbaren Verkaufspreis verglichen werden.

Die Höhe des Rückabwicklungsanspruches ergibt sich aus dem Kaufpreis (plus Finanzierungskosten bei zusätzlichem Abschluss eines Darlehens) abzüglich der bereits gezogenen Nutzungen. Die Nutzungen ergeben sich aus den seit Kauf bis heute gefahrenen Kilometer im Verhältnis zur Gesamtlaufleistung eines jeden einzelnen Autos. Die Gesamtlaufleistung wird von der Hersteller-Seite stets eher klein angegeben und von den Gerichten sehr unterschiedlich bewertet. Im Schnitt liegt die Gesamtlaufleistung bei 200.000 Kilometern.

Sie können auf der nächsten Seite die entsprechenden Eingaben machen und erhalten dann die Höhe des Rückabwicklungsanspruchs. Sie sollten einen Anwalt erst beauftragen, wenn Sie die Rückabwicklung der Höhe nach durchführen wollen. Mit uns können Sie das gerne telefonisch besprechen.

3. VW-Klagen
Aktuell klagen viele Autokäufer gegen VW-Händler und der Volkswagen AG direkt. Diese Klagen sind nunmehr stets erfolgreich. Nach den jüngsten Enthüllungen über das Treffen im November 2007 müssen die Anwälte von VW sehr vorsichtig sein, was sie erwidern. Im Prinzip ist VW nunmehr beim Schadensersatzanspruch nach § 826 BGB chancenlos. Das wurde jetzt in Gerichtsterminen am LG Paderborn und LG Nürnberg deutlich. Es wird daher stets im mündlichen Termin ein Vergleich geschlossen, der einen Vergleich vorschlagen, in dem alles gezahlt wird, die Klage aber im Rahmen des Vergeichs zurückgenommen werden muss. Offiziell erklärt dann VW - vorallem in der Presse - die Klagen hätten alle keinen Erfolg und werden zurückgenommen. So erleben wir von der Jurelus dies auch in unseren zahlreichen Verfahren, die wir deutschlandweit laufend führen.

Die normalen Schadensersatzansprüche gegen VW verjähren aber am 31.12.2018 in den meisten Fällen. Betroffen sind alle Fahrzeuge mit dem EA189 Motor,der mit einer manipulativen Software ausgestattet war. Immer interessanter wird aber der Anspruch aus § 826 BGB. Aufgrund der jüngsten Erkenntnisse aus den Ermittlungsverfahren und dem sehr konkreten Termin im November 2007 müssen die Anwälte von VW sehr aufpassen, was sie hier entgegnen. § 826 BGB ist aus Sicht der Jurelus auch nicht Ende 2018 verjährt.

Der Motor EA189 ist in etlichen Fahrzeugen des VW-Konzerns zwischen den Jahren 2009 und 2015 eingebaut worden. Ob das von Ihnen gekaufte Modell auch wirklich betroffen ist, können Sie auf der nächsten Seite überprüfen.

4. konkrete Durchführung
Kommt für den Auto-Käufer die Rückabwicklung in Betracht, bestehen noch zumeist letzte Fragen bezüglich der Durchführung der Rückabwicklung.

Im ersten Schritt benötigen wir als Ihre Rechtsanwälte die notwendigen Daten und Dokumente von Ihnen. Diese fragen wir von Ihnen auf den nächsten beiden Seiten ab. Wenn wir mandatiert sind, schreiben wir Ihre Rechtsschutzversicherung, den Händler und den Hersteller an und fordern entsprechend zur Deckung bzw. zur Rückabwicklung auf. Wird die Rückabwicklung zurückgewiesen beantragen wir Deckung für das Gerichtsverfahren und reichen sofort nach Deckung Klage ein. Sie als Mandant müssen hierbei nicht weiter tätig werden und können das Ergebnis des Verfahrens abwarten. Wird im Ergebnis ein Vergleich geschlossen, der die Rückabwicklung beinhaltet, dürfen Sie in den meisten Fällen das Fahrzeug zum Händler oder an eine vom Hersteller genannten Fahrzeughändler in Ihrer Nähe verbringen und sich eine Empfangsquittung geben lassen.

Sie können danach in jedem Fall einen neuen Wagen von dem gleichen Hersteller erwerben und meistens auch bei dem gleichen Händler ein anderes Fahrzeug kaufen. Die Händler sind um jedes verkaufte Auto froh. Die Rückabwicklung übernimmt ohnehin der Hersteller im Hintergrund.

Geben Sie auf der nächsten Seite die Daten für eine erste Einschätzung ein. Wir teilen Ihnen dann den voraussichtlichen Rückabwicklungsanspruch mit und rufen Sie an oder führen Sie direkt zur Mandatierung - je nachdem, was Sie als Wunsch eingeben.

Bitte klicken Sie hier und geben Sie die ersten Daten für eine Ersteinschätzung ein.